Kreuzfahrt ABC

A: Abwracken
Als Abwracken wird die (sachgemäße) Verschrottung eines Schiffes bei einer Werft bezeichnet.
A: Achtern
Hinterer Teil des Schiffs
A: Alaska
Naturparadies und Bundesstaat der USA. Ein besonders attraktives Reiseziel für Kreuzfahrten. Saison: Mai bis September
A: Auslaufen
Als Auslaufen eines Schiffes wird das Verlassen eines Hafens bezeichnet.
A: Ausschiffen
Von Bord des Schiffs gehen

B: Backbord
Linke Seite des Schiffs in Fahrtrichtung gesehen.
B: Bereederung
Als Bereedern wird der Vorgang bezeichnet, bei dem eine Gesellschaft ein Schiff betreibt und unterhält. Der Reeder muss aber nicht in jedem Fall Eigentümer des Schiffes sein.
B: Beratung
Wichtigstes Element der Reisevorbereitung. Dafür braucht es Kenntnisse. 
B: Bilge
Unterster Raum im Rumpf des Schiffs.
B: Blaues Band
Auszeichnung für schnellste Atlantiküberquerung
B: Bootsstationen
Warteplätze bei Rettungsbooten für Notfälle
B: Brücke
Komandozentrale
B: Brückenoffiziere
Besatzung, für die Navigation und Steuerung
B: Bruttoregistertonnen
Maßeinheit für die Größe eines Schiffs.
B: Bug
Spitze des Schiffs vorne
B: Bugstrahlruder
Einrichtung für die Manövrierung, z.B. in Häfen
B: Bullauge
Rundes Kabinenfenster
B: Bunker
Treibstofflager

C: Cabin Steward
Zimmerkellner, Kabinenbedienung
C: Chefingenieur
Ranghöchster Techniker
C: Cruise Club
Maritim eingerichteter Club bei Cruise Line AG, Wolfbachstrasse 39, 8032 ZH mit Website Corner, Video-Station, Bibliothek, Erfrischungen
C: Cruise Line
Schifffahrtsgesellschaft, Kurzbezeichnung für The Cruise Line, den Anbieter von kostengünstigen Kreuzfahrten weltweit

D: Davit
Bootskran
D: Deposit
Anzahlung. 20-30% des Kreuzfahrtenpreises für die Absicherung der Reservation. Bei Cruise Line sind die Kundengelder abgesichert durch TOURVER.
D: Disembarkation
Ausschiffung, von Bord gehen
D: Dock
Anlegestelle, Pier, Kai

E: Ebbe
Gezeiten mit tiefem Wasserstand
E: Einschiffen
An Bord des Schiffes gehen
E: Embarkation
Einschiffung, an Bord gehen, Verladung

F: Faden
Längenmass in der Nautik (1,82 m)
F: Farben
Nationalflagge des Schiffs
F: Flaggenstock
Fahnenmast im Heck
F: Fleet
Flotte, Schiffsbestand
F: Flut
Gezeiten mit hohem Wasserstand
F: Fun-Cruiser
Übersetzt bedeutet Fun-Cruiser soviel wie Spaß-Schiff. Derartige Schiffe richten sich an ein verhältnismäßig junges Publikum (ca. 30 Jahre). Fun-Cruiser sind besonders große Schiffe, die sich durch ein außergewöhnliches Angebot an Sport- und Entertainmentmöglichkeiten auszeichnen. Nicht das Ausflugsprogramm, sondern das Schiff selbst steht im Vordergrund.
F: Fly-Cruise
Kombination von Kreuzfahrt und Flügen ab/bis Wohnort. Cruise Line hat Zugang zu besonders attraktiven Flugpreisen.
F: Freihafen
Hafen ohne Zollvorschriften
F: Frühbuchungsrabatt
Je früher Sie buchen, desto günstiger sind die Preise und desto grösser die Auswahl. Verlangen Sie eine Offerte bei Cruise Line.

G: Galley
Schiffsküche
G: Gangspill
Vorrichtung zum Heben des Ankers
G: Gangway
Treppe, Steg als Zugang zum Schiff
G: Garantie
Ein besonders attraktives Angebot: Anstelle einer Kabinennummer erhalten Sie eine Garantie für eine Kabinenkategorie. Meistens erhalten Sie eine höhere Kategorie ohne Zuzahlung.
G: Gezeiten
Heben/Senken des Wasserspiegels
G: Gieren
Vom Kurs abkommen

H: Harbour
Hafen, Anlegestelle
H: Hochfrequenzradio
Funkanlage für Kontakt zu Schiffen, Lotsen, etc.

I: Inaugural Sailing
Erste Fahrt eines Schiffes
I: Itinerary
Reiseplan, Routenplan

K: Kabinen
Kabinen auf einem Schiff sind gleichbedeutend mit Hotelzimmern an Land. Sie unterscheiden sich in Größe, Lage und Anzahl der Betten. Zudem unterteilt man in Außen- und Innenkabinen, wobei die Außenkabinen natürlich teurer sind. Bei Doppelbettkabinen befinden sich zwei Betten übereinander, während bei Zweibettkabinen die Betten nebeneinander stehen und deswegen auch teurer sind. Suiten verfügen oftmals über ein separaten Wohnraum, Wannenbad und zunehmend auch über einen eigenen Balkon. Die teuersten Kabinen (Suiten) befinden sich immer auf den oberen Decks, während die preisgünstigsten Kabinen auf den unteren Decks liegen.
K: Kabellänge
Längenmass (=100 Faden, 182,8 m)
K: Kai
Dock, Pier, Ankerplatz
K: Kapitän
Oberster Chef des Schiffs
K: Kielwasser
Wasserspur eines fahrenden Schiffs
K: Kinder
Vor allem die moderneren Schiffe sorgen für viel Ferienspass: Clubs, Veranstaltungen und natürlich viele neue Freundinnen und Freunde. An den besonders günstigen Tarifen haben die Eltern Freude.
K: Klarsichtschirm
Rotierende Scheiben anstelle von Scheibenwischern
K: Koje
Schlafsstelle im Schiff
K: Kommandobrücke
Als Brücke wird der Querschiffs aufgebaute Decksaufbau  bezeichnet. Von der Brücke, die sich bei Passagierschiffen immer vorne befindet, wird das Schiff aus gesteuert. Die Brücke besteht aus dem überdachten Teil (Ruderhaus) und zwei nicht überdachten, am Rande der Brücke liegenden Teilen. Neuere Brücken sind zumeist vollständig überdacht.
K: Kombüse
Schiffsküche
K: Kreuzfahrtdirektor
Chef für Unterhaltung, Sport, Freizeit, Landgänge
K: Kurs
Fahrtrichtung in Grad
K: Kursschreiber
Gerät für die Aufzeichnung aller Kursänderungen

L: Lee
Dem Wind abgewandte Seite
L: Löschen
Entladen
L: Lotse
Führer durch schwierige Gewässer
L: Luv
Dem Wind zugewandte Seite

M: Main Sitting
Erster Durchgang im Speisesaal
M: Manifest
Verzeichnis über Passagiere, Mannschaft, Ladung
M: Maschinentelegrraph
Befehlsübermittlung von Brücke an Maschinenraum
M: Messe
Salon, Essraum auf größeren Schiffen
M: Mega-Cruiser
Als Mega-Cruiser werden im allgemeinen Kreuzfahrtschiffe ab einer Größe von 70.000 BRT bezeichnet. In der Luxusklasse der Kreuzfahrtschiffe zählen aber auch schon Einheiten ab 45.000 BRT, wie zum Beispiel Crystal Harmony und Symphony zu den Mega-Cruisern.
M: Mistral
Starker Wind, der im Golf von Lyon für stürmische Verhältnisse sorgen kann
M: Mistral
Neustes Flaggschiff der Festival Cruises
M: Mittschiffs
Zentrale Zone zwischen Bug und Heck
M: Muster Station
Zugeteilter Standort für Rettungsaktionen

N: Nordwest-Passage
Als Nordwest-Passage wird der kurze aber gefährliche  Seeweg von Europa nach China bezeichnet. Die Nordwest-Passage verläuft nördlich von Kanada von dem Baffin-Bay bis zur Beaufort-See. Erst 1906 gelang es dem Norweger Roald Amundsen mit seiner Gjöa die Nordwest-Passage erstmals zu befahren, nachdem schon 140 Schiffe daran gescheitert waren. Von Kreuzfahrtschiffen wurde die Passage bislang erst fünfmal befahren. 1984 von der Lindblad Explorer, 1985 von der World Discoverer, 1988 von der Society Explorer (ehemals Lindblad Explorer), 1992von der Bremen und 1994 von der Hanseatic.
N: Niedergang
Treppe im Innern des Schiffs

O: Option
Zeitlich limitierte Offerte/Reservation. Cruise Line reserviert Ihnen für einige Tage kostenlos und ohne Verpflichtung Ihre Kabine zu definierten Preisen.

P: Peilruderanzeige
Anzeige für die Ruderstellung in Grad
P: Peilung
Richtung eines Ziels/Objekts in Grad
P: Plimsoll-Markierung
Marke an der Bordwand für Maximalladung
P: Port Taxes
Hafentaxen. Gebühren, die die Reedereien für die Hafenbenützung entrichten müssen. In vielen Fällen im Preis inbegriffen. Konsultieren Sie den Prospekt oder fragen Sie Cruise Line.
P: Purser
Chef für Finanzen, Infrastruktur, Crew, Behörden

Q: Querab
Seitlich des Schiffs

R: Radiopeilgerät
Gerät für die Bestimmung der eigenen Position
R: Repeater
Kunden, die mehr als einmal bei der gleichen Reederei gebucht haben. Viele Reedereien offerieren eine kostenlose Clubmitgliedschaft mit vielen Vorteilen.
R: Rückströmung
Wasserbewegung durch Schraube beim Rückwärtsfahren
R: Ruder
Steuerung des Schiffs
R: Rumpf
Schiffskörper ohne Aufbauten

S: Schlingern
Seitliches Schaukeln
S: Schott
Wasserdichte Trennwand zwischen den Rumpfkammern
S: Schraube
Propeller für Antrieb
S: Second Sitting
Zweiter Durchgang im Speisesaal
S: Seekarten
Karten für die Navigation
S: Seemeile
Nautisches Längenmass (1853,2 m)
S: Sextant
Gerät für die Standortbestimmung
S: Shore Excursions
Landausflüge. Mit wenigen Ausnahmen direkt auf dem Schiff zu buchen.
S: Single Use
Kabinen zur Alleinbenützung. Wegen fehlenden Einzelkabinen oft Zuschläge bis 100%. Cruise Line findet für Sie zuschlagfreie oder besonders günstige Angebote.
S: Smoking
Vornehmes Kleidungsstück für Herren, welches (ausgenommen auf 5-6 Stern Schiffen) getrost zu Hause gelassen werden kann.
S: Stabilisator
Einrichtung, die das Schwanken vermindert
S: Staff-Kapitän
Stellvertreter des Kapitäns
S: Stampfen
Schaukeln in Längsrichtung
S: Stateroom
Bezeichnung für Kabine
S: Steuerbord
Rechte Seite des Schiffs

T: Takelage
Segel des Schiffs
T: Tender
Boot für das Aus-/Einschiffen der Passagiere
T: Tiefenmesser
Einrichtung für die Ermittlung der Wassertiefe
T: Tiefgang
Mass von der Wasseroberfläche zum tiefsten Punkt
T: Tips
Trinkgelder an Bord. Bei vielen Kreuzfahrten im Preis enthalten. 
T: Tischordnung
Auf Kreuzfahrtschiffen wird oftmals in zwei Tischsitzungen gegessen, dass heißt, dass jeder Platz eines Tisches für zwei Personen reserviert ist. Die erste Sitzung beginnt meist um 18.00 Uhr und endet um 20.30 Uhr, während die zweite Sitzung von 20.30 Uhr bis 23.00 Uhr geht.
T: Topp
Mastspitze

U: Untiefe
Flache Wasserstelle

V: Voraus
Vor dem Schiff
V: Vorsteven
Vorderster Teil des Schiffs

W: Von Stapel laufen
Wassern eines neugebauten Schiffes
W: Wache
Dienstzeit, meist 4 h Dienst, 8 h frei
W: Wasserlinie
Höhe der Wasserfläche am Schiffsrumpf